Langstreckenläufe – eine mentale Herausforderung

Hallo ihr Lieben,

schön, dass ihr trotz meiner langen Abwesenheit hier auf dem Blog mir immer noch treu geblieben seid und auch diesen Beitrag fleißig lest 🙂 Und ich verspreche euch, das lange Warten hat sich gelohnt 😉 Ich werde ab jetzt wieder sehr viel regelmäßiger bloggen! Denn nicht nur, dass ich in dieser Woche meine Bachelorarbeit abgebe, sondern auch einige andere Dinge werden sich in meinem Leben in den nächsten Wochen ändern! Dazu folgt aber Ende der Woche, wenn wahrscheinlich alles safe ist, nochmal ein separater Blogpost! Aber auf jeden Fall könnt ihr euch in Zukunft auf viel mehr Content hier freuen 🙂

So nun aber zum eigentlichen Thema dieses Posts…

Langstreckenläufe!

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, trainiere ich aktuell fleißig für meinen zweiten Halbmarathon Ende Juni hier in Hamburg. Letztes Jahr bin ich den Halbmarathon in Hamburg ja auch schon mitgelaufen und muss sagen, dass ich das Ganze ziemlich unterschätzt habe! Wenn ihr nochmal lesen wollt, wie es mir dabei ergangen ist und was meine Probleme waren, schaut gerne hier nochmal vorbei 🙂

Um dieses Jahr besser gewappnet zu sein und den Lauf auch ein stückweit genießen zu können, habe ich mir in der Nike Running App einen Trainingsplan zusammenstellen lassen (kostenlos), der sich jede Woche an meine Trainingserfolge anpasst. Dieser sieht meist einen langen Lauf (anfangs 11 Kilometer, mittlerweile bin ich bei 15Km), 1-2 kurze Regenerationsläufe (5-9 Km) und 1-2 Intervallläufe vor. Vor allem die Langstreckenläufe ab 13 Kilometer sind für mich echt hart! Ich möchte euch mal beispielhaft zeigen, was während dieser Läufe in meinem Kopf so vor sich geht 😉

Kilometer 1 – 3: Mensch heute läuft es aber echt gut! Laufen ist ja doch nicht so blöd, wie ich immer dachte…Der Halbamarathon kann kommen 😛

Kilometer 3 – 6: Puh, ok so langsam wird es doch echt anstrengend…Ob ich heute wirklich die 15 Kilometer schaffe? Vielleicht sollte ich doch nur nen kurzen Lauf machen…Morgen ist ja auch noch ein Tag!

Kilometer 6 – 8: Alter Verwalter! Ich schaffe es nie im Leben die 15km heute vollzumachen! Das ganze Training bringt doch gar nichts…Wieso tue ich mir das eigentlich an?

Kilometer 8 – 11: Hm…so langsam komme ich rein, so schlimm ist es gar nicht! Die Beine sind zwar schon etwas schwer, aber so langsam habe ich meinen Rhythmus. Jetzt bloß nicht zu schnell und euphorisch werden!

Kilometer 11 – 13: Vielleicht hätte ich gestern doch keinen Intervalllauf machen sollen? 😀 Meine Beine danken es mir heute…Aber egal! Jetzt wird durchgezogen bis zum Schluss! Bloß nicht mehr stehen bleiben!

Kilometer 14: Hui, die letzten zwei Kilometer ziehen sich wirklich extrem! Aber gleich wirst du so stolz sein, es mal wieder durchgezogen zu haben! Ich freue mich auf das eiskalte Glas Wasser gleich!

Kilometer 15: Komm schon, sag endlich, dass ich die 15km gepackt habe! Einfach nur noch einen Fuß vor den anderen…Gleich ist es vollbracht!

„Sie haben ihr Ziel von 15km erreicht. Herzlichen Glückwünsch“

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Bester Moment EVER! 😀 Wenn die App dir sagt, dass du dein heutiges Ziel erreicht hast und stehen bleiben darfst 😀 Ihr merkt, auch für mich ist es jedes Mal wieder ein Kampf mit mir selbst diese langen Strecken zu laufen. Ich bin bei weitem niemand, dem die langen Läufe leicht fallen! Aber ich habe mir ein Zeil gesetzt, was ich erreichen möchte! Und zwar möchte ich dieses Jahr den Halbmarathon durchlaufen und wenn möglich unter 2:15 im Ziel ankommen! Und dafür muss ich noch 1 Monat lang hart trainieren!

Was ich dieses Jahr sonst noch anders machen werde als im letzten Jahr und ob ich nach dem Halbmarathon weiterhin so lange Läufe machen werden, schreibe ich euch demnächst mal in einem anderen Blogpost! 🙂

Na findet sich jemand in meinen Gedanken wieder? 😛 Oder fallen euch solche Langstreckenläufe leicht? Für manch einen mögen 15km auch normales Pensum sein… 😀

Birthe ❤

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